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55. Internationales Filmfestival Mannheim-Heidelberg mit großem Erfolg beendet

Das 55. Internationale Filmfestival Mannheim-Heidelberg ging am Wochenende mit der Verleihung des Großen Preises von Mannheim-Heidelberg und weiteren Preisen zu Ende. Das Festival wird seit vielen Jahren als eines der 40 wichtigsten Festivals weltweit gelistet. Wie zahlreichen Kommentaren in der Fachwelt und der Presse zu entnehmen ist, darf das Internationale Filmfestival Mannheim-Heidelberg als das wichtigste deutsche Festival nach der Berlinale gelten. Insbesondere das einzigartige und konsequente Profil als Premierenfestival der Newcomer hat dazu beigetragen. 1000 Fachbesucher verzeichnete das Festival, das mit der Weltpremiere „Schröders wunderare Welt“ von Michael Schorr eröffnet wurde. Trotz des hohen professionellen Standards wurde das 55. Internationale Filmfestival Mannheim-Heidelberg mit 60.000 Zuschauern erneut zugleich als echtes Publikumsfestival bestätigt. Aleksandr Sokurov wurde bei einer festlichen Gala der Master of Cinema Award überreicht.

Zum 10. Mal fanden die MANNHEIM MEETINGS während des Festivals statt. Sie gelten als einer der vier wichtigsten internationalen Koproduktionsmärkte der Welt. 63 Projekte aus 39 Ländern wurden in 1000 Geschäftstreffen verhandelt. Erste Ergebnisse stehen bereits fest:
Die Produktionsfirma Filmkombinat wird mit Leopold Lummerstorfer bei seinem Projekt „Solange der Vorrat reicht / While Stocks Last“ zusammenarbeiten. Das italienisch-türkische Regiepaar Guillaume Giovanotti und Cagla Zencirci, in Frankreich lebend, hat durch die ungarische Filmproduktion Inforg Studio 20 Prozent seines Budgets bereits gesichert. Die beiden Partner werden das Roadmovie „Tu mera dil, tu meri jaan / You are my heart, you are my soul“ gemeinsam in Pakistan drehen.

Im Rahmen einer festlichen Gala wurden folgende Preise des 55. Internationalen Filmfestival Mannheim-Heidelberg verliehen:

Die Preisträger des 55. Internationalen Filmfestival Mannheim-Heidelberg - Internationale Jury:
Labina Mitevska (Mazedonien), Thierry Vandersanden (Belgien), Margit Vremmert (Estland), Lou Ye (China)

Großer Preis von Mannheim-Heidelberg
geht an Geoffrey Enthoven aus Belgien für den Film
Vidange perdue / Frühling im Winter / The Only One
”Für einen ganz besonderen, zutiefst menschlichen und ebenso humorvollen Film - mit der außerordentlichen darstellerischen Leistung
eines wunderbar kauzigen, alten Mannes.”
Produktion: Fobic Films, Tel. and Fax: +32 9 329 0052, info@fobicfilms.com, www.fobicfilms.com
Weltvertrieb: Cine-International, Leopoldstr. 18, 80802 München, Germany, Tel.: +49 89 39 10 - 25/26/27, Fax: +49 89 33 10 89,

Rainer Werner Fassbinder-Preis Mannheim-Heidelberg
geht an Erik Richter Strand aus Norwegen für den Film
Sønner / Söhne / Sons
„Für eine ehrliche, starke und emotionale Herangehensweise der Regie an solch ein schwieriges Thema.”
Produktion: Tordenfilm AS, Marstrandgt.9, 0566 Oslo, Norway, Tel: +47 22 38 90 00, Fax: +47 22 38 90 01, info@tordenfilm.no, www.tordenfilm.no
Weltvertrieb: Bavaria Film International, Bavariafilmplatz 8, 82031 Geiselgasteig, Germany, Tel: +49 89 64 99 26 86, Fax: +49 89 64 99 37 20, bavaria.international@bavaria-film.de

Spezialpreis der Jury
geht an Lionel Baier aus der Schweiz für den Film
Comme des voleurs / Wie die Diebe / Stealth
„Für die Fantasie, die Authentizität der Dialoge, für die künstliche Leichtigkeit… und für die leidenschaftliche Diskussion in der
Jury über diesen Film.”
Production: Saga Production, Manborget 6, 1003 Lausanne, Schweiz, Tel: +41 21 311 95 70, Fax: +41 21 311 95 72, info@sagaproduction.ch

Spezialpreis der Jury
geht an Árni Ólafur Ásgeirsson aus Island für den Film
Blodbönd / Dicker als Wasser / Thicker than Water
„Für einen Regisseur, der uns auf eine ungewöhnliche, einfühlsame und harte zwischenmenschliche Reise mit seinen beiden
Hauptfiguren schickt.”
Produktion: Pegasus Pictures, Soltun 24, 105 Reykjavik, Island, Tel: +35 4 511 45 90, Fax: +35 4 511 45 95, snorri@pegasus-pictures.com

Lobende Erwähnung
geht an Florent Herry aus der Türkei, Kameramann des Films
Bes vakit / Zeiten und Winde / Times and Winds
„Für eine wunderschöne Kameraarbeit, die uns die Schönheit der kleinen Dinge im Leben entdecken lässt.”
Produktion: Atlantikfilm, Üst Zerren Sokak No:2 Levent, Istanbul 34330, Türkei, Tel: +90 212 278 36 11, Fax: +90 212 278 19 71, gulinustun@atlantikfilm.com

Lobende Erwähnung
geht an Jesper Aholt aus Dänemark, Hauptdarsteller des Films
Kunsten at graede i kor / Die Kunst zu weinen / The Art of Crying
„Für seine außergewöhnliche schauspielerische Leistung in der Rolle des Henry, in der er es ihm gelingt, einen komplexen, starken und
unterhaltsamen Charakter zu portraitieren.”
Produktion: Final Cut Productions ApS, Forbindelsevej 7, 2100 Kopenhagen, Dänemark, finalcut¬final-cut.dk
Weltvertrieb: AB Svensk Filmindustri, Rasundavägen 150, 16986 Stockholm, Schweden, international@sf.se, www.sfinternational.se

Lobende Erwähnung
geht an James Longley aus den USA für den Film
Iraq in Fragments / Irak in Fragmenten
„Für einen unkonventionellen, amerikanischen Blick auf den Irak, für einen Film, den wir nicht als Dokumentarfilm bezeichnen wollen.”
Produktion: Typecast Pictures, 10035 35th Ave NE, Seattle, WA 98125, USA, Tel: +1 20 632 208 82, ryan@typecastfilms.com, www. Typecastfilms.com

Preis für den besten Kurzfilm
geht an Marc Schaus aus Belgien für den Film
Quelque chose en O / Something in O
„Für einen amüsanten und viel versprechenden Kurzfilm, den wir in Erinnerung behalten werden, selbst dann, wenn wir irgendwann die
Namen unserer Kinder vergessen.”
Produktion: Tribu Film, 24 rue Saint Martin, 5000 Namur, Belgien, Tel: +32 472 82 16 64, pierre.foulou@tribufilms.be

FIPRESCI-Jury
Joel Poblete (Chile), Pawel Tomasz Felis (Polen), Eero Tammi (Finnland), Fatih Özgüven (Türkei)
Preis der internationalen Filmkritik
geht an Franck Guérin aus Frankreich für den Film
Un jour d'été / An einem Sommertag / A Summer Day
„Für die einfühlsame, persönliche und verständnisvolle Darstellung komplexer menschlicher Emotionen, er geht an einen Film, der sich
erfolgreich über Stille und Musik artikuliert.“
Produktion: Ostinato Production, 171 Avenue d'Argenteuil, 92600 Asnieres Sur Seine, Frankreich, Tel. +33 148 01 00 10, Fax: +33 148 01 0011, ostinato@ostinatoproductien.com, Arte
France, 8 rue Marceau, 92130 Issy les Moulineaux, www.artefrance.fr

Publikumspreis Mannheim-Heidelberg
geht an Peter Schønau Fog aus Dänemark für den Film
Kunsten at græde i kor / Die Kunst zu weinen / The Art of Crying
Produktion: Final Cut Productions ApS, Forbindelsevej 7, 2100 Kopenhagen, Dänemark, finalcut¬final-cut.dk
Weltvertrieb: AB Svensk Filmindustri, Rasundavägen 150, 16986 Stockholm, Schweden, international@sf.se, www.sfinternational.se

Ökumenische Jury
Florian Kröppel (Graz), Françoise Lods (Paris), Lothar Strüber (Freiburg), Jacqueline Veuve (Les Monts-de-Corsier), Marisa
Villareale (Saarbrücken)
Preis der Ökumenischen Jury
geht an Drazen Zarkovic und Pavo Marinkovic aus Kroatien für den Film
Treseta/Die Kartenspieler – Geschichte einer Insel/ Tressette
„Mit kunstvollen Bildern, einem starken Ensemble und feinem Humor erzählt der Regisseur in einer Filmparabel den engagierten Kampf
einer kleinen Gemeinschaft von Inselbewohnern gegen das drohende Aussterben. Das titelgebende Kartenspiel dient dieser atmosphärisch
dichten Tragikomödie dabei als Symbol der Hoffnung.”
Produktion: HRT Dramski Program, Prisavlje 3, 10 000 Zagreb, Kroatien, Tel: + 385 1 63 43 085, Fax: + 385 1 63 43 086, vesna.mort@hrt.hr

Jury der Kinobetreiber
Melanie Hoffmann (Ludwigsburg), Ute Mader (Leverkusen), Svantje Wascher (Berlin)
Empfehlungen der Jury der Kinobetreiber
für Kunsten at græde i kor / Die Kunst zu weinen / The Art of Crying
Dänemark,
Peter Schønau Fog
„Der Film ist eine dicht inszenierte und einfühlsame Tragikomödie. Aus der unbedarften Perspektive des kleinen Allan erzählt, entlässt
der Film die Zuschauer berührt, jedoch ohne einen bitteren Nachgeschmack zu hinterlassen.“
Vidange Perdue/Frühling im Winter/The Only One
Belgien,
Geoffrey Enthoven
„Der Film ist eine schwarze Komödie, die kurzweilig den Generationenkonflikt aufs Korn nimmt. Dabei reflektiert er die Lebenssituation
des Julien Knops, kongenial verkörpert vom 82jährigen Nand Beyl und regt die Zuschauer zum Nachdenken an.
Sista Dagen/Großer Bruder, kleiner Bruder/The Last Day
Schweden,
Magnus Hedberg
„Im begrenzten Raum der Hütte stellt sich zunächst Harmonie innerhalb der beiden Paare ein, um von einem äußeren Einfluss wieder
zunichte gemacht zu werden. Das Kammerspiel kann den Zuschauer bis zum Schluss in seinen Bann ziehen.“
Kurzfilme im Wettbewerb
„Die Auswahl der Kurzfilme hat uns interessiert und es gelang im diesjährigen Wettbewerb, einige herausragende Kurzfilme zu entdecken
wie beispielsweise „Berniukas ir Júra – The Boy and the Sea“ von Tomas Donela, „XX“ von Christián Jiménez oder „Kotivideo –
Homevideo“ von Mikko Kuparinen.“

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SoundTrack_Cologne 3.0, Kölner Kongress für Musik und Ton in Film und Medien

Europäische Filmmusikpreise an die Niederlande und Deutschland

Höhepunkt von SoundTrack_Cologne 3.0, dem Kölner Kongress für Musik und Ton in Film und Medien, war am Samstag die feierliche Verleihung des Europäischen Filmmusik Preises "New Sound in European Film". Der Europäische Filmmusikpreis in der Kategorie FILMSCORE geht an Paul van Vulpen, Utrecht School of Arts in den Niederlanden. Der Europäische Filmmusikpreis in der Kategorie SOUNDDESIGN an Matthias Heuser, Lief Thomas, Christiane Buchmann, Fachhochschule Dortmund. Eine Lobende Anerkennung wurde an Ronnie Van der Veer und Jesse Koolhaas, Utrecht School of Arts, Niederlande, vergeben.
„New Sound in European Film“ gestiftet von WDR, RuhrSoundStudios und SkodaAuto Deutschland.


Nachwuchspreis FILMSCORE für Paul van Vulpen.

Aus der Begründung der Jury:
„Der Beitrag besticht durch sein insgesamt sehr erfrischendes musikalisches Konzept und die äußerst gelungene thematische Arbeit. Aufgefallen ist hier im besonderen die geglückte Einbindung von Jazzelementen und der organische Übergang in verschiedene Musikstile. Besonders hervorzuheben ist überdies die gelungene Verbindung von Sounddesign und Musik und die sehr gute Arbeit der Sounddesignerin Aline Bruijns.

Abschließend bleibt zu sagen, dass dieser Beitrag besonders durch sein Tempo und das Arrangement überzeugt, was dem Film eine wertvolle zusätzliche dramaturgische Ebene hinzufügt.“


Nachwuchspreis SOUNDDESIGN für Matthias Heuser, Lief Thomas, Christiane Buchmann.

Aus der Begründung der Jury:
„Die Entscheidung für diesen Beitrag fiel aufgrund der lebendigen, unterhaltsamen, überraschenden und auch lustigen Tonspur. Hervorzuheben sind hierbei der differenzierte Umgang mit Atmos und Punktgeräuschen und die symbiotische Existenz von Musik und Geräuschen. Die Jury lobt besonders das präzise Zusammenspiel von Bild und Ton.“


45 Studententeams von 35 europäischen Film- und Musikhochschulen aus 21 europäischen Ländern nahmen am Wettbewerb teil und kreierten zu einem von zwei Filmen, die an der Kunsthochschule für Medien Köln entstanden sind, einen neuen Soundtrack. Bei den Filmen handelt es sich um USED UP/ARBEIT AM ENDE (Regie: Carmen Losmann) und MATE TO MEASURE/ZASUKANEC (Regie: Spela Cadez). Vertonungen von 14 Studententeams aus neun Ländern wurden nominiert und bei SoundTrack_Cologne präsentiert.

In der Jury waren Hansjörg Kohli, ZDF Musikredaktion Fernsehspiel , Stefan Korte, RuhrSoundStudios, Robin Mallick, Leiter Filmfest Dresden, Dirk Schortemeier, Manager WDR Rundfunkorchester Köln a. D., Martin Todscharow, Komponist

Der Sieger in der Kategorie FILMSCORE erhält die Möglichkeit, seine Komposition zu einem Kurzfilmprojekt mit dem WDR Rundfunkorchester Köln aufzunehmen. Der Sieger in der Kategorie SOUNDDESIGN erhält die Möglichkeit, 12 Tage in den RuhrSoundStudios zu arbeiten, inklusive Dolby-Digital Lizenz und Endmischung für einen Kurzfilm.

Mehr Informationen unter www.soundtrackcologne.de

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Aktuelle Kinoprogramme

Hier die Internet-Seiten einiger Kinos, auf denen Sie die aktuellen November- und Dezember-Programme finden.

Sollten Sie noch andere Kino-Adressen zur Programminformation wünschen, so schreiben Sie uns Ihre Wünsche an

Redaktion@filminformer.de

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Mal Seh'n Kino Frankfurt/Main

http://www.malsehnkino.de/

Adlerflychtstr. 6 Hhs
60318 Frankfurt
Tel: 069 / 597 08 45
info@malsehnkino.de

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Metropolis Premieren Filmpalast Frankfurt/Main

http://frankfurt-metro-ticket.global-ticketing.com/gt/info

Eschenheimer Anlage 40,

60318 Frankfurt

069/95506 - 444

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Abaton Kino Hamburg

http://www.abaton.de

Allendeplatz 3, Ecke Grindelhof
20146 Hamburg

0-24 Uhr: Programmansage
Tel. 41 320 321
ca.15-22 Uhr: Kartenreservierung
Tel. 41 320 320

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Kommunales Kino METROPOLIS Kinemathek Hamburg e.V.

Dammtorstraße 30a
D-20354 Hamburg
Germany
 
Tel.: ++49 (0)40 34 23 53
Fax: ++49 (0)40 35 40 90

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Streit's Filmtheater Hamburg

Jungfernstieg 38
20354 Hamburg
040-34 60 51

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Comet-Kino-Center Mönchengladbach

http://www.comet-cine-center.de

Viersener Strasse 8
41061 Mönchengladbach
Telefon : 0 21 61 / 81 44 -0
Telefax : 0 21 61 / 81 44 222

Ticket Hotline: 0 21 61 / 81 44 - 18

Programmansage: 0 21 61 / 81 44 - 100

UNIVERSUM Mönchengladbach-Rheydt

http://www.comet-cine-center.de

Bahnhofsvorplatz
41236 Mönchengladbach

Ticket Hotline: 0 21 66 / 21 72 11

Programmansage: 0 21 61 / 81 44 - 100

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CinemaXX Krefeld

http://www.cinemaxx.com/cinema/info.asp?sid=375408700963003223388759613400&intKinoId=D477

Am Hauptbahnhof 3
47798 Krefeld
Information (0 21 51) 82 85 60

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Sie möchten auch Ihr Lieblingskino hier sehen? Schreiben Sie uns welches!

Redaktion@filminformer.de

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57. Internationale Filmfestspiele Berlin (8. - 18.02.2007)
       
TV5MONDE und das Deutsch-Französische Jugendwerk starten Ausschreibung für die Jury des Preises „Dialogue en perspective“

Junge Filmliebhaber mit Leidenschaft zur Kritik können sich ab sofort für die Jury des Berlinale-Preises „Dialogue en perspective“ bewerben. Der von TV5MONDE und dem Deutsch-Französischen Jugendwerk gestiftete Preis wird an einen Film aus der Sektion Perspektive Deutsches Kino bei den 57. Internationalen Filmfestspielen Berlin (8.-18.02.2007) verliehen.

Für die Jury des zum vierten Mal zu vergebenden Preises werden sieben deutsche und französische Cineasten zwischen 18 und 29 Jahre gesucht. Wer leidenschaftliche Filmdiskussionen liebt, hitzige Wortwechsel nicht scheut, eine eigene Meinung vertritt und das alles auf Französisch und auf Deutsch tun kann, dem bieten TV5MONDE und das Deutsch-Französische Jugendwerk mit der Bewerbung die einmalige Chance, die kommende Berlinale mitzuerleben - und zu gestalten.

Bewerbungsschluss ist der 8. Januar 2007.

Die sieben Jurymitglieder werden für die Dauer des Festivals nach Berlin eingeladen – inklusive An- und Abreise, Unterkunft und Halbpension. Sie werden alle Filme der Sektion Perspektive Deutsches Kino während der Berlinale sehen und abschließend den Preis „Dialogue en perspective“ an die Filmemacher des Gewinnerbeitrags verleihen.

Ziel des Filmpreises für TV5MONDE und das Deutsch-Französische Jugendwerk ist es, den Dialog zwischen jungen Deutschen und Franzosen zu fördern und ihnen das deutsche Kino näher zu bringen. Verliehen werden soll er an einen Film, der es vermag, kritische Jugendliche verschiedener Kulturen gleichermaßen zu beeindrucken. Gelungen ist dies bereits dem Film Der Lebensversicherer von Bülent Akinci, der den „Dialogue en perspective“ 2006 gewann. Der Film erzählt von der Odyssee eines Versicherungsvertreters, der rastlos über die Autobahnen Deutschlands fährt, bis ihm schließlich die Frau begegnet, die seinem Schicksal die entscheidende Wendung gibt. Der Film kommt am 9. Dezember 2006 in die deutschen Kinos.

Dem Preisträger 2005 ist der Sprung über den Rhein bereits gelungen. Das tragikomische Spielfilmdebüt Netto des Film-Studenten Robert Thalheim erntete in Deutschland sehr gute Kritiken und läuft ab März 2007 in den französischen Kinos.

Teilnahmebedingungen: www.tv5.de und  www.dfjw.org

Ansprechpartner:

TV5MONDE Repräsentanz Deutschland
Imke Salzmann
Tel. 089-72 01 87-14
E-Mail: i.salzmann@lhlk.de

Deutsch Französisches Jugendwerk (DFJW)
Harald Schmidt
Tel. : +33 1 40 78 18 25
E-Mail: schmidt@ofaj.org

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Aki Kaurismäki-Gesamtwerk auf DVD

2 Wochen vor dem Bundesstart seines neusten Kinofilms LICHTER DER VORSTADT (Wettbewerb CANNES 2006) kommt am 8. Dezember 2006 in Deutschland, Österreich und der Schweiz die DVD-Collection von Aki Kaurismäki in den Handel. Die Veröffentlichung des kompletten Werks der 80er und 90er Jahre von Aki Kaurismäki beinhaltet 14 Spiel- und 5 Kurzfilme, von Schatten im Paradies bis Wolken ziehen vorüber. Alle Filme waren in Deutschland bisher noch nie auf DVD erhältlich. So reduziert und minimalistisch wie die Filme des öffentlichkeitsscheuen Autorenfilmers Aki Kaurismäki ist nach seinem eigenen Wunsch auch die Gestaltung der vorliegenden Collection: Kein Bonusmaterial, keine Interviews, keine Kapitelaufteilung.

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Traumstart für CASINO ROYALE in Großbritannien

Daniel Craig hat sein Debüt als James Bond mit Bravour gemeistert und bereits den ersten Rekord gebrochen: CASINO ROYALE gelang am gestrigen Donnerstag in Großbritannien der erfolgreichste Eröffnungstag eines Bond-Films aller Zeiten! Mit einem Einspiel von 1,7 Millionen Pfund am Starttag löste CASINO ROYALE souverän den bisherigen Rekordhalter STIRB AN EINEM ANDEREN TAG aus dem Jahr 2002 ab und konnte dessen Ticketverkauf nochmal um weitere 54% steigern. Alles in allem wurden gestern in den britischen Kinos 2 von 3 Tickets für den neuen James Bond Film gelöst, der derzeit weltweit in aller Munde ist und nicht nur bei begeisterten Kritikern Furore macht. Ihre Majestät kann also sehr zufrieden sein...

Die deutschen Fans müssen sich noch ein paar Tage gedulden, ehe der Film am 21.11. in Berlin in Anwesenheit von Daniel Craig, Mads Mikkelsen, Caterina Murino, Regisseur Martin Campbell sowie den Produzenten Barbara Broccoli und Michael G. Wilson seine Deutschlandpremiere feiert und kurz danach auch bei uns in die Kinos kommt.

Kinostart: 23. November 2006

http://www.casinoroyale-derfilm.de

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26. Internationales Festival der Filmhochschulen München

(19. - 25.November)

Münchner Filmschulfest: Die Meister von morgen treffen

Zum 26. Mal versammelt das Internationale Festival der Filmhochschulen die größten Regie-Talente der Welt in München. Vom 19. - 25. November präsentieren wir im Filmmuseum München die besten Studentenfilme von 65 jungen Filmemachern aus 23 Ländern. Eingereicht wurden 326 Filme aus 39 Ländern - so viele wie noch nie in der Geschichte des Festivals. Das Auswahl-Gremium (Produzent Karlo Funk aus Estland, Animationskünstler Till Novak aus Mainz und Filmjournalistin Susanne Herrmanski aus München haben 45 kurze Spielfilme, 14 Animationsfilme und 6 Dokumentationen für den Wettbewerb ausgesucht. Darunter sind verblüffend stilsichere Genre-Übungen wie der spanische Western MUDDY MAE'S SHOES, Dramen wie der deutsche FAIR TRADE, in dem das Thema Menschenhandel aus ungewöhnlicher Perspektive beleuchtet wird oder Komödien wie CONFESSIONS OF A LATE BLOOMER aus den USA. Es finden sich spielerische Experimente (WE MISSED OUR STOP / Ungarn), sehr persönliche Porträts menschlicher Konflikte (THE SUBSTITUTE / Israel) und einiges, was sich jeder Kategorisierung entzieht (GEMINI / Belgien).

Kurzum: es ist ein umfassender und dabei kompakter Blick in die Zukunft des Kinos. Viele der Studenten werden mit Sicherheit noch von sich reden machen. Sie hatten in München ja berühmte Vorgänger, die es vorgemacht haben: Lars von Trier, Sönke Wortmann, Nick Park, Caroline Link und viele andere.

Eröffnet wird das Filmschulfest am 19. November im ARRI-Kino mit STREET PUNK MOSCOW und JABA, zwei außergewöhnliche
Dokumentationen aus der Münchner Hochschule für Fernsehen und Film. STREET PUNK MOSCOW (35 min.) von Korinna Kraus und Janna Ji Wonders porträtiert schonungslos das triste Leben russischer Jugendlicher in Moskaus grauen Vorstädten. Für ihren präzisen Blick auf eine verlorene Generation, die sich mit Wodka und Punkmusik durch einen hoffnungslosen Alltag rettet, wurden Wonders und Kraus kürzlich mit dem Starter-Filmpreis der Stadt München ausgezeichnet. JABA (37 min.) von Andreas Bolm entführt den Zuschauer nach Jaba,
einem kleinen Dorf in einem entlegenen Winkel Ungarns. Eine Roma-Familie schlägt sich hier mehr schlecht als recht durch und träumt von
besseren Tagen, die einfach nicht kommen wollen. Bolms Dokumentation wurde 2006 auf renommierten Festivals gezeigt - unter anderem beim Internationalen Festival in Cannes in der Reihe Cinéfondation.

Als Jury-Präsidentin fungiert dieses Jahr die vielfach ausgezeichnete Regisseurin und Autorin Prof. Jeanine Meerapfel. Mit Filmen wie MALOU (1981), LA AMIGA (1988) oder zuletzt ANNAS SOMMER (2005) thematisiert sie seit einem Vierteljahrhundert erfolgreich relevante Themen wie Emigration, Verantwortung und Vergebung. Dabei gelingt es ihr, die Geschichten intellektuell anspruchsvoll und dabei auch emotional berührend zu erzählen.

Mit Prof. Jeanine Meerapfel in der Jury: Jana Cernik (Leiterin des Tschechischen Filmzentrums in Prag / Hamburg), Cécile Giraud (Filmjournalistin / Frankreich), Kurt Fendt (Medienwissenschaftler / USA) und Chamoun Issa (Vorjahres-Preisträger / Großbritannien).

Die Preisverleihung findet am 25. November im Gloria-Palast statt. Insgesamt
zehn Preise im Wert von rund 50 000 Euro werden dort verliehen.

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Berlinale-Retrospektive 2007: City Girls.

Frauenbilder im Stummfilm

Bubikopf, offensiver Blick, selbstbewusstes Auftreten und Berufstätigkeit prägen Image und Stereotyp jener Frauen, deren Mythos sich im Begriff der „Neuen Frau“ verdichtet hat. Das veränderte Rollenverständnis der Frau ist auch Ausdruck politischer Umwälzungen und gesellschaftlicher Veränderungen zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Die Retrospektive der 57. Internationalen Filmfestspiele Berlin, „City Girls. Frauenbilder im Stummfilm“, reflektiert die Darstellung dieses neuen Frauentyps im Kino.

„Die 'kleinen Ladenmädchen', von denen Siegfried Kracauer sprach, die weiblichen Angestellten, waren eine neue soziale Erscheinung. Ihre Existenz war keineswegs gesicherter als die der Arbeiterinnen. Das Kino verklärte ihr Leben zwar meist, nahm es immerhin aber erstaunlich oft in den Blick. So verhießen die Filme Glück in der Ehe mit einem vermögenden Mann – und sprachen doch auch vom Alltag vor dem Happy End“, kommentiert der Leiter der Retrospektive, Dr. Rainer Rother, Künstlerischer Direktor der Deutschen Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen.

Schauplatz weiblicher Unabhängigkeit, Mobilität und Libertinage ist die Großstadt. In ihrem Lichterglanz reflektieren die Filme dieser Zeit Spielformen eines gesellschaftlichen Wertewandels. Rollenmodelle und Klischees der „Neuen Frau“ finden durch das Kino massenhaft Verbreitung: Die dämonisierte Verführerin der Jahrhundertwende weicht allmählich dem jugendlich-kecken Look des Girls. Herrenschnitt, schmale Hüften und flache Busen sind en vogue, Damenwahl und Charleston à la mode. Flapper flirten im Rhythmus des Jazz – das City Girl erobert die Leinwände.

Die Retrospektive versammelt unter den thematischen Überschriften „Working Girls“, „Flaming Youth“, „Husbands and Wives“ und „Fate and Passion“ insgesamt dreißig Stummfilmprogramme. Populäre Schauspielerinnen schlüpfen als „Working Girls“ in die Rolle der kleinen Ladenmädchen und Bürofräulein: Norma Talmadge ist The Social Secretary (John Emerson, USA 1916), Clara Bow das It-Girl (Clarence Badger, USA 1926/27) mit dem gewissen Etwas. Jugendliche Unbekümmertheit – „Flaming Youth“ – ist Thema vieler Filme der Stummfilmzeit: Ossi Oswalda schert sich kein bisschen um gesellschaftliche Konventionen in Ernst Lubitschs turbulenter Komödie Ich möchte kein Mann sein (Deutschland 1918) und ist ebenso überschäumend-kapriziös wie die beiden britischen Serial-Heldinnen Alma Taylor und Chrissie White in Tilly’s Party (Lewin Fitzhamon, 1911). Dass Rollen- und Gesellschaftswandel Verunsicherungen in den Geschlechterbeziehungen („Husbands and Wives“) nach sich ziehen, erfährt sowohl Ljudmila Semjonowa in Abram Rooms Sozialstudie Tretja Meschtschanskaja (Bett und Sofa, UdSSR 1927) als auch Astrid Holm in Carl Theodor Dreyers Ehedrama Du skal ære din hustru (Du sollst deine Frau ehren, Dänemark 1925).

Die City Girls lassen sich nicht festlegen, probieren neue und legen alte Verhaltensweisen ab. Sie verführen, sind mondän, schillernd – und sind noch umfangen von Tragik und Dekadenz des Fin de siècle wie Nina Tschernowa in Jewgeni Bauers Sumerki schenskoi duschi (Twilight of a Woman’s Soul, Russland 1913) und Francesca Bertini in Assunta Spina (Gustavo Serena, Italien 1914). Verhängnis und Leidenschaft, „Fate and Passion“, sind die Koordinaten ihrer geheimnisvollen Leinwandaura. Dass dem Traum von einem selbstbestimmten Leben aber auch klare Grenzen gesetzt sind, zeigen viele Filme der Stummfilmzeit, so auch Mikio Naruses Melodram Yogoto no yume (Every Night Dreams, Japan 1933).

„Die Stummfilmzeit hat weltweit einen neuen Frauentyp auf der Leinwand propagiert, der bis heute für Modernität steht. In der aktuellen Debatte über Geschlechterrollen findet man zahlreiche Parallelen zur Emanzipationsdiskussion dieser Ära“, sagt Berlinale-Direktor Dieter Kosslick.

Die Filmvorführungen der Retrospektive finden im CinemaxX am Potsdamer Platz und im Zeughauskino statt. Das Buch „City Girls. Frauenbilder im Stummfilm“ mit filmhistorischen sowie kulturgeschichtlichen Essays, verfasst von Daniela Sannwald, Annette Brauerhoch, Heike-Melba Fendel und Fabienne Liptay, und der Katalog „FilmHeft 11“, der die Filme der Retrospektive mit zeitgenössischen Kritiken (dt. und engl.) und ausführlichen filmografischen Angaben dokumentiert, erscheinen im Berliner Bertz + Fischer Verlag. Die Retrospektive und die Begleitpublikationen werden von der Deutschen Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen verantwortet. Ergänzend zum Filmprogramm präsentiert die Deutsche Kinemathek auch eine Veranstaltungsreihe mit Vorträgen und Diskussionen.

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DER WEISSE PLANET erhält das Prädikat BESONDERS WERTVOLL

Spiegel online meldet: "In den kommenden beiden Wochen beraten in Nairobi Tausende Politiker, Wissenschaftler und Umweltschützer aus rund 190 Staaten über ein Nachfolgeabkommen für das 2012 auslaufende Kyoto-Protokoll, das den Ausstoß an sogenannten Treibhausgasen wie Kohlendioxid stoppen sollte. Dies ist bisher aber nicht im gewünschten Umfang gelungen."


Welch faszinierende Welt durch den Klimawandel auf dem Spiel steht, zeigt in eindrucksvoller Weise die Dokumentation

DER WEISSE PLANET

Der Bewertungsausschuss hat dem Film einstimmig das Prädikat "besonders wertvoll" erteilt. Aus dem Urteil der Filmbewertungsstelle:

"Mit großen Bildern werden in diesem sinnlich und intelligent komponierten Naturfilm die Tiere und die Landschaft der Arktis vorgestellt."

"In wunderschönen Aufnahmen kommen die Zuschauer Tieren nahe, die nur hier ihren Lebensraum finden."

"Der Film lässt die Bilder wirken und zeigt Respekt vor der Großartigkeit der Natur, die trotz der Störungen durch den Menschen noch existiert.


"Der Film erlaubt sich nur einen knappen Hinweis auf die Gefährdung der hier lebenden Tiere, die ihren Lebensraum verlieren werden, wenn die Polkappen weiter abschmelzen."

"Der eindrucksvolle und in jedem Detail sorgsam und kunstvoll montierte Film schlägt einen großen Bogen und zeigt eine für viele Zuschauer bisher weitgehend unbekannte Tierwelt, die es zu entdecken und zu bewahren gilt."


DER WEISSE PLANET startet am 28.12.2006.

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Strafanzeige gegen BORAT

Hamburg (dpa) - Gegen den britischen Comedystar Sacha Baron Cohen und seinen Film «Borat» ist Strafanzeige gestellt worden. Die Staatsanwaltschaft Hamburg bestätigte am Mittwoch, dass zwei Anzeigen wegen des Verdachts der Volksverhetzung vorliegen.

Das Europäische Zentrum für Antiziganismusforschung (Hamburg) hat nach eigener Mitteilung eine Strafanzeige unter anderem gegen den Darsteller und die Filmproduktionsfirma Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany gestellt. Das Zentrum wirft ihnen unter anderem Beleidigung, Aufruf zur Gewalt gegen Roma und Sinti sowie einen Verstoß gegen das Gleichbehandlungsgesetz vor. Die Filmproduktionsfirma habe bereits TV-Werbung und Internetseiten geändert, sagte der Vorstand des Zentrums am Mittwoch der dpa in Hamburg.

In dem Film, der am Donnerstag in die deutschen Kinos kommt, geht es um einen kasachischen Reporter (Cohen), der rassistisch, antisemitisch und schwulenfeindlich ist.

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Europäischer Dokumentarfilmpreis für

DIE GROSSE STILLE

Philip Grönings Dokumentarfilm DIE GROSSE STILLE wird im Rahmen der Verleihung des Europäischen Filmpreises am 2. Dezember in Warschau mit dem European Film Academy Dokumentarfilm 2006 - Prix Arte ausgezeichnet.

"Philip Grönings nachdenklicher Film berührt die geheimnisvolle Welt des Glaubens und unser Bedürfnis nach Ruhe im Gegensatz zum modernen Leben. Man gewinnt den Eindruck, dass es dem Regisseur mit viel Geduld gelungen ist, das Vertrauen dieser abgeschiedenen Gemeinschaft zu gewinnen, und er ist zurückgekehrt mit beeindruckenden Bildern und Tönen. 'Die große Stille' ist ein großartiger Film über Menschlichkeit und unsere gemeinsamen europäischen Wurzeln", begründet die aus der bulgarischen Regisseurin und Produzentin Adela Peeva, dem deutschen Dokumentarfilmer Thomas Riedelsheimer und der polnischen Produzentin Dorota Roszkowska bestehende Jury ihre Entscheidung.

 

DIE GROSSE STILLE erscheint am 03. November auf DVD.

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Laien-/Darstellercasting in Hürth

CastingPartner castet i.A. der Constantin Entertainment GmbH talentierte Laien-/Darsteller für folgende TV-Produktionen: "K11 - Komissare im Einsatz", "R.A. Hold", "Lenßen & Partner".
Nächste Castingtermine (Termin bitte vereinbaren, pro Casting ca. 30 Min.):

Freitag, den    17.11.2006       von  16.00 bis 20.00 Uhr
Samstag, den  18.11.2006              10.00 bis 19.00 Uhr
Sonntag, den  19.11.2006               10.00 bis 19.00 Uhr

Freitag, den    24.11.2006               16.00 bis 20.00 Uhr
Samstag, den  25.11.2006               10.00 bis 19.00 Uhr
Sonntag, den  26.11.2006                10.00 bis 19.00 Uhr

Wer interessiert ist und noch nicht in Kontakt mit der Constantin Entertainment GmbH steht (Casting oder Engagement)
sende eine Kurznachricht mit Terminwunsch, Geburtsdatum, Wohnort, Tel., Mobil.Nr an:
marcel.kaaf@castingpartner.de
Stichwort: Kleindarsteller
 
Foto ist nicht nötig, da wir Fotos beim Casting machen.
Wer zusammen mit einer Freundin/Freund kommen möchte, kann dies gerne mitteilen. Wir versenden dann einen Terminvorschlag (bitte unbedingt rückbestätigen!), Castinginfo und Wegbeschreibung.
Produziert wird in München, Köln oder Berlin. Flug-/Bahnkosten und ggfls. Hotelkosten werden von der Produktion übernommen. Die Anfahrtkosten zum Casting werden nicht übernommen.

Es können sich auch Schauspieler/innen zum Casting melden.
Bitte dann eine Gagenvorstellung bei der Bewerbung angeben.

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Bilder aus einem Dauerkrieg
„Iraq in Fragments“ beim 55. Internationalen Filmfestival Mannheim-Heidelberg

Ein überraschender Blick auf ein Land, das wir alle aus den Nachrichten zu kennen glauben: Im diesjährigen Internationalen Wettbewerb zeigt das Festival den Dokumentarfilm“Iraq in Fragments“ von James Longley, der in drei Akten Innenansichten des Irak heute zeigt. Ohne Drehbuch-gesteuerte Erzählung und beispielhaft anhand des Alltags „normaler“ Iraker mit all ihren Gedanken, Hoffnungen und Sorgen, zeichnet der Film, in Mannheim-Heidelberg als Internationale Premiere, ein lebendiges Bild eines Landes, das von Religion und Politik in verschiedene Richtungen gezerrt wird.

Ein kleiner Junge in der Altstadt von Bagdad. Sein Vater wird vermisst. Er arbeitet in einer Autowerkstatt und schwebt zwischen falscher Nostalgie und ungewisser Zukunft in einer gewalttätigen Gegenwart. Im zweiten Teil des Films hält die Kamera auf den Aufstand der schiitischen Milizen Moqtada Sadrs 2004 in der heiligen Stadt Nadschaf. Abschließend wird die Geschichte eines Jungen Kurden nahe Arbil erzählt, der seinem Vater in der Ziegelei hilft.

Eine kraftvolle Filmerzählung aus dem Leben der einfachen Iraker mitten in einem nicht enden wollenden Dauerkrieg. Regisseur James Longley verbrachte über zwei Jahre im Irak, um diesen poetisch fotografierten Dokumentarfilm aus Sicht der Schiiten, Sunniten und Kurden aufzunehmen. Longley, 1972 in Oregon, USA geboren, studierte Film in den USA und in Moskau. Sein Abschluss-Dokumentarfilm “Portrait of Boy with Dog” über einen Jungen in einem Moskauer Waisenhaus gewann 1994 denStudent Academy Award” der Academy of Motion Picture Arts and Sciences.

Der Film wird an den folgenden Terminen in den Festivalkinos in Mannheim und Heidelberg gezeigt:

Mannheim
19. November, 18.00 Uhr, Kino im Stadthaus
23. November, 19.00 Uhr, Odeon
24. November, 23.00 Uhr, Atlantis 1

Heidelberg
18. November, 18.00 Uhr, Schloss-Kino I
18. November, 22.30 Uhr, Studio Europa
24. November, 17.00 Uhr, Gloria

Das 55. Internationale Filmfestival Mannheim-Heidelberg 2006 findet statt vom
16. bis 25. November 2006.

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Peer Raben zu Gast bei SoundTrack_Cologne 3.0

23. bis 26. November 2006 I Filmforum NRW im Museum Ludwig Köln
Eine Veranstaltung zu Ton und Musik in Film und Medien


SCORING THE FUTURE – unter diesem Motto geht SoundTrack_Cologne, der Kölner Kongress zu Ton und Musik in Film und Medien, in die dritte
Runde. Peer Raben, der legendäre Komponist von DIE VENUSFALLE und DIE FLAMBIERTE FRAU, von R.W. Fassbinders LOLA und LILI MARLEEN, sowie von Wong Kar Wais 2046, wird zusammen mit seiner Werkstatt Raben ein fünfteiliges Workshop-Programm beisteuern und zudem im Werkstattgespräch Einblick in sein Schaffen geben. Raben, der im Oktober selbst mit dem  World Soundtrack Lifetime Achievement Award für sein Lebenswerk geehrt wird, vergibt zudem bei SoundTrack_Cologne den Europäischen Filmmusikpreis NEW SOUND IN EUROPEAN FILM.

SoundTrack_Cologne richtet sich an Fachbesucher und an ein film- und musikinteressiertes Publikum. Das Programm umfasst rund 35
Einzelveranstaltungen mit rechtlichen, wirtschaftlichen und kulturell-ästhetischen Schwerpunkten. Kongresskarten sind über

www.soundtrackcologne.de buchbar.

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Die Terminierung der Filme des diesjährigen

verzaubert - 16. internationales queer filmfestival

sind online: www.verzaubertfilmfest.de/

verzaubert startet am Die, 14.11.06 in München und beginnt in FRANKFURT am Mi, 15.11. bis einschließlich 22.11.06. Alle Filme laufen im Cinestar Metropolis

Weitere Festivaldaten:
München: 14.11 - 22.11.06 im City und Atelier
Köln: 22.11. - 29.11.06 im Cinedom
Berlin: 29.11. - 10.12.06 im Kino International

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Bizarre Cinema Programm: September – Dezember 2006 im Hamburger 3001 Kino

Seit Anfang September läuft wieder das Bizarre Cinema im 3001 Kino in Hamburg, jeden Samstag und Sonntag so gegen 15.00 Uhr. Vielleicht haben Sie ja Lust, den ein oder anderen Film zu schauen. Die Kritiker und Filmjournalisten Peter Clasen, Hans-Arthur Marsiske, Volker Hummel und Michael Ranze werden darüber hinaus launige und faktenträchtige Vorträge halten.

14.10. + 15.10.

Hot Pursuit

Japan 1969; Regie: Junya Sato; Mit Ken Takakura, Ryo Ikebe, Ryoko Nakano, u.a.; 95 Min.; 35 mm; Englische Fassung!

 

21.10. + 22.10.

Ein Zombie hing am Glockenseil

(La paura nella città die morti viventi) It. 1980; Regie: Lucio Fulci; Kamera: Sergio Salvati; Mit Christopher George, Catriona McCall, Janet Agren, u.a.; 83 Min.; 35 mm; FSK ab 18

 

28.10. + 29.10.

Der Tiger von Kwan Tung

(Ten Tigers Of Kwan Tung) HK 1979; Regie: Chang Cheh; Mit: Alexander Fu Sheng, Ti Lung, Lu Feng, Lo Meng, u.a.; 82 Min.; 35 mm; Scope; FSK ab 18

 

04.11. + 05.11.

Häutet Sie Lebend

(Scorticatelli Vivi) It. 1978; Regie: Mario Siciliano; Mit Thomas Kerr, Anthony Freeman, Bryan Rostron, u.a.; 88 Min.; 35 mm; FSK ab 18

 

11.11. + 12.11.

Des Satans heisse Katzen 

(The Female Bunch) USA 1970; Regie: Al Adamson; Mit Russ Tamblyn Jennifer Bishop, Lon Chaney Jr., Regina Carrol, u.a.; 86 Min.; 35 mm

Gast / Vortrag: Michael Ranze

 

18.11. + 19.11.

Raumschiff Terra zum Planet der Affen (Aka Raumkreuzer Hydra – Duell im All)

Italien 1965; Regie: Pietro Francisi; Musik: Nico Fidenzo; Mit Eleonore Ruffo, Anthony Freeman, u.a.; 85 Min.; 35 mm

Gast / Vortrag: Hans Arthur Marsiske

 

25.11. + 26.11.

The Riffs – Die Gewalt sind Wir

(1990 – I Cavalieri del Bronx) Italien 1982; Regie: Enzo G. Castellari; Kamera: Sergio Salvati; Mit Vic Morrow, Fred Williamson, Mark Gregory, Christopher Conelly, Geortge Eastman, u.a.; 86 Min.; 35 mm; FSK ab 18; Gast / Vortrag: Jan - 3001

 

02.12. + 03.12.

Der Flüsternde Tod

BRD 1975; Regie: Jürgen Goslar; Mit Christopher Lee, James Faulkner, Trevor Howard, Horst Frank, Sybill Danning, Sascha Hehn!, u.a.; 96 Min.; 35 mm; FSK ab 18

 

09.12. + 10.12.

Monster des Grauens greifen an

Japan 1970; Regie: Ishiro Honda; Musik: Akira Ifukube; Mit Akira Kubo, Atsuko Takahashi, Kenji Sahara, u.a.; 83 Min.; 35 mm; Scope

„Honda muß von Sinnen oder unter Einfluss von bewustseinerweiternden Rauschmitteln gewesen sein, als er den Film inszenierte. So unfaßbar ist das resultat.“ Jörg Buttgereit

Gast / Vortrag: Peter Clasen

16.12. + 17.12.

Basket Case – Der unheimliche Zwilling

USA 1982; Regie: Frank Henenlotter; Musik: Gus Russo; Mit Kevin van Hentenryck, Terri Susan, Beverly Bonner, u.a.; 91 Min.; 35 mm; FSK ab 18

„Haarstäubender Unfug, der auf den Brechreiz des Zuschauers spekuliert.“ FD

Gast / Vortrag: Volker Hummel ?

 

25.12. + 26.12.

Das unbesiegbare Schwert der Shaolin

Hongkong 1977; Regie: Chu Yuan; Produktion: Shaw Brothers; Mit Ti Lung, Ching Li, Alexander Fu Sheng, u.a.; 92 Mi.; 35 mm; Scope; E.A. In der BRD 1980

“Einer der schönsten Kungfuklassiker der 70er Jahre.“ Ralf Umard

 

30.12. + 1.1.2007.

Star Crash – Sterne im Duell

(Star Crash / Stella Star) USA/It. 1978; Regie: Lewis Coates (=Luigi Cozzi); Mit Caroline Munro, Marjoe Gortner, Christopher Plummer, David Hasselhoff, Joe Spinell, u.v.a.; 97 Min.; 35 mm   

Gast / Vortrag: Hans Arthur Marsiske

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"Die Feuerzangenbowle" zum besten deutschen Film aller Zeiten gewählt

Die Rückkehr der Klassiker! Unter diesem Motto scheint das Ergebnis einer Umfrage nach dem besten deutschen Film aller Zeiten zu stehen, an der rund 15.000 T-Online User teilnahmen

Hier die Top Ten der besten deutschen Filme aller Zeiten:

1. "Die Feuerzangenbowle" (1944): Der Klassiker wurde mit Abstand zum "Besten deutschen Film aller Zeiten" gewählt! 41 Prozent der T-Online User votierten für die Rühmann-Komödie.

 

2. Fritz Langs Science-Fiction-Klassiker "Metropolis" (1926) wurde mit einem Stimmenanteil von 13,3 Prozent auf Platz 2 gewählt.

 

3. 13 Prozent aller Stimmen und damit Platz 3 für Friedrich Wilhelm Murnaus expressionistisches Horror-Meisterwerk "Nosferatu" (1922).

 

4. mit 7,5 Prozent der Stimmen: Damit ist "Lola rennt" (1998) nach Meinung der T-Online User der beste deutsche Film der letzten 60 Jahre.

 

5. Zum 25-jährigen Jubiläum von "Das Boot" (1981) wählten die T-Online User Wolfgang Petersens Kriegs-Epos mit 6,8 Prozent aller Stimmen auf Platz 5.

 

6. für Helmut Dietls Hitler-Tagebücher-Farce "Schtonk" (1992).

 

7. "Große Freiheit Nr.7" (1944) - Der Klassiker mit Hans Albers belegt einen ordentlichen 7. Platz.

 

8. Volker Schlöndorffs "Die Blechtrommel" (1979) gewann 1980 den Oscar als bester ausländischer Film - die T-Online User wählten das Werk lediglich auf Platz 8.

 

9. Nur ein enttäuschender 9. Platz für "Der Schuh des Manitu" (2001).

 

10. "Die Legende von Paul und Paula" (1973): Die hintersinnige DDR-Flower-Power-Komödie belegt bei der Wahl des besten deutschen Films aller Zeiten.

(Quelle: T-Online)

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SUCHT AN DEUTSCHEN SCHULEN

Drogenbericht hebt hervor: Suchtprävention ist unerlässlich! Die Stiftung SehnSucht engagiert sich mit prominenter Unterstützung

?Prävention ist und bleibt der Dreh- und Angelpunkt einer erfolgreichen Drogen- und Suchtpolitik. Wer gar nicht erst mit dem Konsum anfängt, muss später auch nicht aufhören.?, sagt Sabine Bätzing, Drogenbeauftragte der Bundesregierung anlässlich des Drogenberichts, der am 03. Mai in Berlin vorgestellt wurde. Die Zahlen sind alarmierend:  Besonders der Cannabisverbrauch nimmt unter Jugendlichen zu, denn gerade das Kiffen wird bei den Jugendlichen stark verharmlost. Gegen diese Unwissenheit kämpft Stiftung SehnSucht an: Aufklärung, kompetente Beratung und Projekte zur Selbstbewusstseins- und Interessensförderung gehören zu ihren Maßnahmen. Das ist auch im Sinne von Bätzing: ?Wer bereits einen problematischen Konsum aufweist, muss frühzeitig und zielgerichtet Hilfe erhalten. Viel Leid kann so durch Prävention und Frühintervention vermieden werden.?, so ist es auf der offiziellen Homepage des Bundesministeriums für Gesundheit nachzulesen.

?Wir verzichten auf den mahnenden Zeigefinger?, sagt Tanja Henlein, die Gründerin von Stiftung SehnSucht. Stattdessen geht sie in Schulen, zusammen mit Sozialpädagogen, Fachleuten aber auch Ex-Betroffenen wie Bianca oder Marielle. ?Ihr Beitrag ist extrem wichtig, denn Ex-Süchtige können am besten vermitteln, wie Sucht entsteht, wie ?drauf sein? wirklich ist?, so Henlein. Das ist das Besondere an der Arbeit von SehnSucht, denn durch den Einsatz von Ex-Junkies bei der Aufklärungsarbeit gewinnt die Stiftung SehnSucht bei den Jugendlichen Vertrauen, Respekt und Glaubwürdigkeit.

"Ich war 12 Jahre alt und sah keinen Sinn mehr im Leben!?, sagt Bianca, heute 32 Jahre, Ex-Drogensüchtige. Über Jahre hinweg dröhnte sich der Teenager mit Rauschmitteln zu. Mit 16 lebte sie auf der Straße und ging auf den Strich, um ihre Sucht zu finanzieren. Viele Jugendliche kommen auch heute mit Alkohol und Drogen in Kontakt und versuchen so ihren Problemen oder der Langweile zu entfliehen, wie der aktuelle Drogenbericht belegt.

Es war Henlein, die über Biancas´ trauriges Schicksal einen Film drehte, sie mit großem Engagement von der Straße holte und mit ihr gemeinsam den schweren Entzug machte. 2005 ging die junge Regisseurin einen Schritt weiter und gründete mit Unterstützung von Kai Pflaume die Stiftung SehnSucht, die es sich zum Ziel gesetzt hat, Kinder und Jugendliche vor Sucht zu schützen. Mittlerweile helfen auch Eva Padberg und Martin Schmitt als Botschafter der Stiftung SehnSucht eine breite Öffentlichkeit für dieses Thema zu gewinnen und Spenden zu generieren. Diese Gelder gehen direkt in die bundesweite Aufklärungsarbeit an deutschen Schulen. Tanja Henlein und Bianca stimmen mit dem Drogenbericht der Bundesregierung überein: "Präventive Maßnahmen sind wichtiger und letztendlich viel günstiger als die Heilung der Suchtkranken hinterher", so Henlein und Bianca ergänzt: "Was ich erlebt habe, will ich anderen ersparen, denn erst seit ich clean bin habe ich ein Leben, das man Leben nennen kann."

Weitere Informationen finden Sie unter www.stiftung-sehnsucht.de.

Spendenkonto: Bank für Sozialwirtschaft, Spenden-Kto: 3 750 990 099, BLZ: 700 205 00

Die Stiftung SehnSucht bietet regelmäßig Aufklärungsveranstaltungen an Schulen an. Wenn Sie daran Interesse haben, wenden Sie sich gerne an:

Stiftung SehnSucht                                                                          

Tel.: 089/48 99 77 56                                                                          

Fax: 089/48 99 72 00                                                                          

info@stiftung-sehnsucht.de                                                                  

 

Anfragen an Kai Pflaume bitte an:                                                         Anfragen an Eva Padberg bitte an:

Die Agentur für Public Relations                                                       celebrity_network

Anke Lütkenhorst GmbH                                                                      Alexander Henning

Tel.: 0221/952 90 80                                                                             Tel.: 089/92 10 96 12

Fax: 0221/952 39 80                                                                            Fax: 089/92 10 96 38

kontakt@dieagentur-gmbh.de                                                               alexander@celebrity-network.de

 

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50 Filme, in denen Computer oder Gadgets eine entscheidende Rolle spielen


Roboter haben die Filmschaffenden immer schon fasziniert, und so hat die Website Roboticstrends keine Schwierigkeiten, 100 Filme mit Robotern zu finden. Bei Computern ist es nicht ganz so einfach. Deswegen beschränkten wir uns auf die 50, in denen Elektronengehirne nicht nur vorkommen, sondern auch entscheidend am Plot mitwirken dürfen. Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/21/21679/1.html


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